Ein TVA Beitrag zur Pressekonferenz der Bäume
Diverse Medienvertreter kamen zur der Pressekonferenz der Bäume, darunter TVA - Danke für den Beitrag.
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Ankündigungen und Neuigkeiten aus dem Aktionsbündnis Erhalt der Donauinseln e. V.
Diverse Medienvertreter kamen zur der Pressekonferenz der Bäume, darunter TVA - Danke für den Beitrag.
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Wir laden zu einer szenischen Pressekonferenz ein, um die Betroffenen selbst zu Wort kommen zu lassen und der Natur eine Stimme zu geben: Denn was würde eine Kastanie sagen, die über 100 Jahre in der Allee am Ufer der Donau steht, wenn man sie zu der Maßnahme befragen würde? Drei Bäume werden aus unterschiedlicher Warte zum Sprechen gebracht. Sie geben Auskunft über ihre Geschichte, ihre Eigenarten, ihren Nutzen für Stadt und Bürger und Bürgerinnen, wie auch über ihr Wesen und ihre Rechte. Es werden Stimmen zu hören sein, die im technischen Planungsalltag gerne überhört werden und deren Argumente zumeist den vermeintlichen Sachzwängen untergeordnet werden.
Wir hoffen nach wie vor, einen städtischen Dialog zum Hochwasserschutz anzuregen und schlagen eine Art „Runden Tisch“ vor. Denn das Thema ist komplex, berührt viele Interessen und kann gerade nicht mit einem einfachen „Das oder Nichts“ beantwortet werden.
Am Samstag, 19.9., 8:30 Uhr, sowie am Donnerstag 24.9., 17 Uhr, als auch am Samstag 3.10., 8:30 Uhr werden erneut Führungen auf den Wöhrden mit Michael Kroll stattfinden, um Einblick in die geplante Hochwasserschutzmaßnahme zu geben. Treffpunkt ist am Südende des Grieser Stegs / Proskestraße. Herzlich willkommen.
Einladung zum ersten WÖHRDmatinee am Samstag 12.9.2026 um 14 Uhr Am Beschlächt
Bitte kommt nach Möglichkeit in gelben oder roten Warnwesten! Es wird ein großes Banner des "Aktionsbündnis Erhalt der Donauinseln e.V." ausliegen, um möglichst viele Menschen auf die Bedrohung der Donauinseln aufmerksam zu machen: Hochwasserschutz-Hitzeschutz-Bäume.
Es soll ein Treffen des Austauschs sein, um viel Öffentlichkeit zu mobilisieren und aktive handlungsfähige Zuversicht zu verbreiten.
600 Menschen, die sich für einen Hochwasserschutz einsetzen, der zugleich weiter und differenzierter gedacht ist — und von der besonderen Insellage ausgeht, nicht vom HQ100-Förderraster. Weiter: Rückhalt in der Fläche, im ganzen Flusssystem statt nur an der Mauer. Differenzierter: ein abgestuftes Schutzniveau und gezielter Objektschutz dort, wo es wirklich nötig ist.
Wo Mauern entstehen, bieten sich neue Flächen für Graffittisprüher, wie inzwischen an vielen Stellen entlang der Hochwasserschutzmauern in Reinhausen. Darunter finden sich Parolen, die äußerst unangebracht sind. Wielange es wohl dauern wird, bis die künftigen Mauern am Unteren Wöhrd zur Sprühfläche werden ?
...für Menschen, Flora und Fauna - ein Paradies mitten in Regensburg. Lasst es uns schützen und bewahren!
WÖHRDerbe erhalten - Hochwasserschutz geht auch anders.
Schon die Prämisse stimmt nicht. Nicht der Bedarf bestimmt über HW100, sondern die Förderung.
Warum nicht eine kleinere Variante? Der bayerische Bemessungsstandard ist HW100 — alles darunter müsste die Stadt allein finanzieren. Das Förderregime entscheidet damit nicht nur über die Höhe, sondern verengt auch die Alternativenprüfung: Varianten außerhalb dieses Rasters werden im Planverfahren gar nicht erst ernsthaft durchgerechnet.
Sohlental, nicht Kerbtal. 48 Stunden Vorwarnzeit.
Die Planung begründet massive und irreversible Eingriffe mit „Gefahr für Leib und Leben“. Die Gefahrenlage birgt diese Dringlichkeit aber nicht in dieser Form: Das Donautal in Regensburg ist breites Sohlental, nicht ein Kerbtal wie das Ahrtal. Die Planer zitieren in ihren eigenen Unterlagen eine Vorwarnzeit von ca. 48 Stunden — eine hydrologische Eigenschaft der Lage. Sie führen diese Zeit an, um zu zeigen, dass ihre Mobil-Element-Strategie funktioniert. Dieselbe Vorwarnzeit reicht für Objektschutz und geordnete Evakuierung — ohne Einmauerung. Und auch mit fertigem Hochwasserschutz sieht der Plan Evakuierungen ab HW50 vor.
Eine höhere Mauer hebt die Schadensschwelle. Das stimmt. Aber Objektschutz pro Gebäude — abgestuft nach Lage und Bausubstanz — leistet vergleichbares. Ohne mindestens 55 Millionen Euro, ohne mindestens 127 gefällte Bäume, ohne mindestens fünf Jahre Bauphase.
Heute WICHTIGER denn je, nicht nur für uns Menschen. "Die großen alten Bäume auf den Donauinseln sind unser wertvollstes Naturkapital. Sie sind Lebensräume für eine riesige Menge von Tieren. Alles ist mit allem verbunden. Und die Basis dafür sind heimische Bäume. Ohne sie und ihren Unterwuchs keine pflanzenfressenden Insekten, keine insektenfressenden Vögel, Säugetiere oder Amphibien und Reptilien.
Große Bäume sind durch keine Neupflanzung zu ersetzen. Nicht hundert neue Bäume können den tierökologischen Wert einer einzigen alten Weide kompensieren. Doch auch "nur" 20 oder 30 Jahre alte Bäume tragen zum Erhalt der noch vorhandenen ökologischen Vielfalt bei. Diese für Regensburg einzigartige natürliche Vielfalt direkt am Fluss dürfen wir nicht verlieren."
Dr. Reinhard Witt, Naturgartenplaner, Anwohner am Oberen Wöhrd.
...und das nächste folgt sogleich!
Willkommen zur morgigen Inselführung am Unteren Wöhrd - Treffpunkt: 8:30 Uhr, Grieser Steg/ Proskestrasse
Film ab - unser Spot, der seit wenigen Tagen im Cinema Paradiso, den Kinos im Andreasstadl und dem Garbokino läuft.
DANKE an die Menschen hinter den großen Leinwänden!
Film ab! Video – externer Link
Zu Gast bei Robert Fischer - ein Podcast über den Hochwasserschutz am Unteren Wöhrd. Der Regensburg-Podcast widmet dem Thema eine ganze Folge: 51 Minuten über den geplanten Hochwasserschutz, die Sorgen der Anwohner und die Frage, ob es auch anders ginge.
Die Folge auf YouTube ansehen Video – externer Link Die Folge vom 23. Juni 2026 gibt es außerdem auf Spotify und Apple Podcasts.
Großen Schrittes haben wir die 700 hinter uns gelassen. Sehr viele Menschen setzen sich dafür ein, dass der geplante Hochwasserschutz am Unteren Wöhrd überdacht und der Weg bereitet wird, um verträglichere Alternativen ins Auge zu fassen und ergebnisoffen zu prüfen.
HEUTE 8.10. um 18:30 Uhr - willkommen zur PRESSEKONFERENZ DER BÄUME an der Kastanienallee in der Wöhrdstrasse / Ecke Küffnerstrassealternative Ansätze
Laut den Planungen werden 11 Bäume in der historischen Kastanienallee aufgrund der Maßnahme gefällt werden. Darunter sehr große, alte Kastanienbäume, die für das Unesco Welterbe stadtbildprägend sind. Auch nach Neupflanzungen wird sich der Blick gravierend verändern. Wo jetzt üppiges Grün ist, werden mindestens über Jahrzehnte große Lücken klaffen.
Immer wieder wird uns vorgeworfen, wir Bewohner und Bewohnerinnen seien so spät dran mit unserem Anliegen. Dabei wurde die Maßnahme mit ihrem gesamten Ausmaß erstmals bei der öffentlichen Veranstaltung am 26.7.2023 vorgestellt. Von 7 zu fallenden Bäumen war damals die Rede. Die auf der Webseite des Vorhabensträgers angekündigte Richtigstellung, dass es 127 Bäume sein werden, wurde bis dato nicht veröffentlicht und erst mit Auslegung der Planfeststellungsunterlagen im November 2025 einsehbar.
Zudem beginnt die formelle Öffentlichkeit bei der Planfeststellungs-Auslegung, wenn die verbindlichen Unterlagen öffentlich sind und Einwendungen rechtskräftig erhoben werden können. Das ist der gesetzlich vorgesehene Moment.
Die abgebildete Folie stammt aus der Präsentation des WWA vom 26.7.2023 in der Gerhardinger Grundschule
...und noch immer werden es täglich mehr.
Das erste WÖHRDmatinee war ein großartiger Auftakt. Weitere WÖHRDmatineen werden am 19.9., 26.9., 3.10., 10.10. und 24.10. stattfinden. Kommt jeweils um 14 Uhr zum Beschlächt und bringt nach Möglichkeit gelbe oder rote Warnwesten mit.
Unsere Mitglieder sind weit verstreut über den gesamten Unteren Wöhrd, sowie dem Oberen Wöhrd und Stadtamhof. Zudem erhalten wir breite Unterstützung aus dem gesamten Stadtgebiet und Umkreis. All diese Menschen fordern einen ANDEREN Hochwasserschutz.
Erst diesen Sommer wurde in Sallern der Hochwasserschutz eingeweiht und schon zeigen sich dort die ersten Baumleichen neugepflanzter Jungbäume. Der Umweltausschuss der Stadt Regensburg hat kürzlich zum "alarmierenden Baumzustand" getagt. Aufgrund der klimatischen Veränderungen haben "Jungbäume unter akuten Stressbedingungen geringere Reserven als Altbäume und sterben schneller ab...Bei Ersatzpflanzungen würden insgesamt hohe Verluste festgestellt. Grundsätzlich würden neu gepflanzte Bäume im städtischen Raum nicht mehr älter als 40 Jahre.", schreibt Bettina Dostal.
Wie wird es nach Fällung von mindestens 127 Bäumen, darunter 99 Bäume erster Wuchsordnung, auf dem Unteren Wöhrd aussehen, die durch zahlreiche Neupflanzungen ersetzt werden sollen ?
An folgenden Samstagen, 22.8., 29.8., 5.9. und 12.9. werden erneut morgendliche Führungen auf den Wöhrden mit Michael Kroll stattfinden, um auf das Zerstörungspotential der Hochwasserschutzmaßnahme hinzuweisen.Treffpunkt ist jeweils um 8:30 Uhr am Südende des Grieser Stegs / Proskestraße. Herzlich willkommen.
Gefällt werden sollen 127 vitale Bäume, davon 99 Großbäume erster Wuchsordnung; ersetzt durch Setzlinge mit 16–18 cm Stammumfang. Das Umweltamt selbst hat im Juli im Baumzustandsbericht dargelegt: Ein Ersatzbaum erreicht das Grünvolumen eines Altbaums nie, und die Ausfallquoten bei Neupflanzungen sind hoch. Mitten in der dritten Hitzewelle dieses Sommers verändert das das Gesicht der Inseln für Jahrzehnte – unabhängig davon, wie sorgfältig die Mauern gestaltet sind. Und das auf einer Insel, auf der ein großer Teil der Gebäude bereits über integrierten HQ100-Schutz verfügt.
Wir sind viele und werden täglich mehr, die FÜR EINEN BEDARFSGERECHTEN HOCHWASSERSCHUTZ am Wöhrd sind.
...auch in den Ferien STEHEN WIR FÜR DIE INSELN - immer wieder montags 17:30 Uhr auf der Wiese vorm Andreasstadl.
Wofür wir uns einsetzen: einen bedarfsgerecht bemessenen Hochwasserschutz, der nicht an die starre HQ100-Förderschwelle gekettet ist. Denn solange vom HW100-Raster her geplant wird, wird gar nicht erst ergebnisoffen geprüft, welche Lösung am Unteren Wöhrd überhaupt sinnvoll wäre.
Der Auftakt - What a wonderful WÖHRD
Wöchentlich montags werden wir wiederkehrend um 17:30 Uhr auf der Wiese vorm Andreasstadl FÜR DIE INSELN STEHEN. Angelehnt an die weltweite Bewegung "Standing with the earth" - eine Art des friedlichen Widerstands - werden Menschen still und geerdet FÜR DIE INSELN STEHEN. Kommen Sie und stehen Sie mit uns!
Am 9.7.2026 waren wir in Sallern, um unseren Umweltminister Thorsten Glauber zu treffen und ihm mitzuteilen, dass es eine beachtlich große Anzahl Menschen hinter dem Aktionsbündnis Erhalt der Donauinseln e.V. gibt, die den geplanten Hochwasserschutz am Unteren Wöhrd auf eine andere, bedarfsgerechte und naturverträgliche Weise umgesetzt haben möchten.
Charivari Regensburg hat berichtet: Moderator Detlef Kapfinger sprach mit unserem Vorstand Prof. Dr. Bernhard Löffler über den geplanten Hochwasserschutz am Unteren Wöhrd und die Folgen für die Donauinseln.
Vielen Dank für das Interesse.
Vielen Dank an alle, die so zahlreich am Dienstag zu unserem Infoabend im Jahn Schwimmverein gekommen sind. Wir haben gezeigt, was der geplante Hochwasserschutz für den Unteren Wöhrd konkret bedeutet – und welche Alternativen wir sehen. Die vielen Fragen und Anregungen aus dem Publikum nehmen wir mit in unsere weitere Arbeit.
Bauen mit der Natur, nicht gegen sie. Kreativität statt Technokratie. Natur statt Mauern. Bäume statt Beton.
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